Abenteuerlichster Sommerurlaub 1981

Ein Rückblick auf eine unvergessliche Reise

Vorwort

Der Sommerurlaub 1981 war für mich einer der schönsten und zugleich abenteuerlichsten Urlaube. Besonders daran war die Vielzahl außergewöhnlicher Erlebnisse, die sich innerhalb von nur vier Wochen ereigneten. Da ich mich an diesen Urlaub noch relativ gut erinnern kann, dachte ich, ich stelle meine Erlebnisse in einer kleinen Geschichte zusammen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Wenn Sie gerade nicht so viel Lust zum Lesen haben oder die Geschichte lieber hören möchten, können Sie meinen von Künstliche Intelligenz (KI) erzeugten Podcast (ca. 20 Minuten) anhören. Grundlage ist der untenstehende Rückblick, mit dem ich die KI gefüttert habe - an manchen Stellen übertreibt sie ein bisschen. Zwinkersmiley

Und wenn Sie nach dem Podcast noch etwas Zeit haben: Unten auf der Seite gibt es ein Video mit Originalaufnahmen - vielleicht die schönste Ergänzung zu dieser Geschichte.




Die Reise beginnt

Bevor ich mich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt meiner Paddlerfreunde in Obervellach machte, übernachtete ich bei meiner damaligen Freundin Claudia in München. Die Fahrt dorthin verlief problemlos. Da Claudia wegen ihres Studiums noch nicht mitkommen konnte, fuhr ich am nächsten Tag mit ihrem Gepäck alleine weiter. Sie sollte eine Woche später mit dem Zug nachkommen.

Auf der Autobahn Richtung München war ungewöhnlich viel Verkehr, und das Wetter war miserabel. Im Radio hörte ich von einem über 40 Kilometer langen Stau vor der österreichischen Grenze bei Salzburg sowie weiteren langen Staus in Richtung Villach. Um dem Chaos zu entgehen, verließ ich die Autobahn vor dem Stau und fuhr über Landstraßen nach Obervellach. Erstaunlicherweise war hier wenig Verkehr, aber der anhaltende Regen drückte die Urlaubsstimmung.

Vor der Autoverladung am Tauerntunnel erwartete mich die nächste Überraschung: Schnee mitten im Sommer! Mit Sommerreifen wurde die Fahrt zu einer echten Herausforderung. Ich war erleichtert, als ich schließlich die Autoverladestation erreichte und mit dem Zug das Bergmassiv Hohentauern überqueren konnte. Auf der anderen Seite war zwar kein Schnee mehr, aber es regnete weiterhin wie aus Eimern. In der Nacht kam ich am Campingplatz an, wo ich meine Freunde treffen sollte. Der Platz lag direkt am Fluss Möll. Aufgrund des lang anhaltenden Regens entschied ich mich, möglichst weit entfernt vom Fluss zu schlafen - immerhin hätte das Wasser zwei Meter steigen müssen, um meinen Schlafplatz zu erreichen. Da ich keine Lust hatte, spät in der Nacht ein Zelt aufzubauen, schlief ich im Auto.

Hochwasser!

Irgendwann in der Nacht wurde ich von heftigem Klopfen am Fenster geweckt. Mein Freund schrie: "Die Möll kommt! Die Möll kommt!" - Hochwasser! Schnell zog ich mich an, stieg aus dem Auto und stand direkt knöcheltief im Wasser. Innerhalb weniger Stunden war der Fluss über zwei Meter gestiegen. Zelte und Wohnwagen wurden weggeschwemmt oder beschädigt. Glücklicherweise kamen keine Menschen zu Schaden, doch wir mussten schnell handeln. Mein Auto drohte, vom steigenden Wasser eingeschlossen zu werden. Der einzige geteerte Weg war bereits fast kniehoch überflutet. Ich schaute in meinen Kofferraum und wagte die riskante Fahrt durch das Wasser. Mein Wagen rutschte seitlich weg, und Wasser drang in den Innenraum ein - aber glücklicherweise überstand der Motor die Strapazen ohne Schaden. Meine Freunde hatten es ebenfalls geschafft, doch spätere Camper trauten sich nicht mehr, durch das Wasser zu fahren.

Wir verbrachten die restliche Nacht in einer nahegelegenen Scheune, die hoch genug über dem Überschwemmungsgebiet lag.

Stau, Tunnelchaos und eine riesige Portion Eis

Am nächsten Tag fuhren wir weiter Richtung Jugoslawien. Vor Villach gerieten wir in einen kilometerlangen Stau, da ein Tunnel aus unbekannten Gründen voll gesperrt war. Stundenlang standen wir auf der Stelle, kochten mitten auf der Autobahn und aßen dort. Schließlich wurde der Tunnel weiterhin gesperrt, aber die Absperrung zur Gegenfahrbahn geöffnet, sodass wir umdrehen konnten. Ein Freund musste als letzter wenden, während wir anderen, trotz Protest, durch den Tunnel weiterfahren mussten. Wir trafen ihn erst kurz vor unserem Ziel in Jugoslawien wieder.

Beim Wurzenpass, kurz vor der jugoslawischen Grenze, verursachte ein Wohnwagengespann einen erneuten Stau. Die Steigung betrug hier etwa 20 %, und viele schwer beladene Autos hatten Schwierigkeiten beim Anfahren - auch ich mit meinem frontgetriebenen, voll beladenen Wagen. Doch schließlich schaffte ich es und wir erreichten unser nächstes Ziel: das wunderschöne Socatal.

Dort verbrachten wir einige Tage mit erholsamen Kajakfahrten auf der Soca und Koritnica. Ein besonders lustiges Ereignis möchte ich hervorheben: Nach einer anstrengenden Bootbergung bei großer Hitze wollten wir uns mit einem Eis erfrischen. Mein Freund Michael, begeistert von der Idee, zeigte dem Kellner mit einer übertriebenen Geste, wie groß sein Eisbecher sein sollte. Ich beobachtete gespannt, was geschah - der Kellner nahm es wortwörtlich, holte eine große Salatschüssel (!) und begann, sie mit Kugeln zu füllen. Bei der 20. Kugel machte ich Michael darauf aufmerksam, dass der Kellner es ernst meinte. Lachend stoppte er ihn, nahm die Schüssel dennoch an und schaffte es, mehr als die Hälfte zu essen. Den Rest verputzten wir gemeinsam.

Mysteriöse Zugkontrolle

Nach einigen Tagen fuhr ich zurück nach Jesenice, um Claudia vom Bahnhof abzuholen. Der Zug kam an, doch niemand stieg aus. Plötzlich erschienen bewaffnete Uniformierte und umstellten den Zug. Stundenlang bewegte sich nichts. Ich begann, mir Sorgen zu machen. Bewaffnete stiegen gelegentlich ein und aus, doch weiterhin durfte kein Reisender aussteigen. Schließlich verschwanden die Sicherheitskräfte, und die Passagiere durften den Zug verlassen.

Meine Freundin war sichtlich mitgenommen. Sie berichtete mir, dass im Zug nach einem geschmuggelten Gegenstand gesucht wurde. Ihr Gepäck musste sie komplett ausleeren, und selbst sie wurde untersucht. Glücklicherweise blieb es nur bei dieser unangenehmen Erfahrung, und wir konnten endlich weiterreisen.

Weiterreise nach Sarajevo

Nach einer erholsamen Nacht machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Sarajevo. Dort schlenderten wir durch die Stadt, genossen die Atmosphäre und erkundeten die Sehenswürdigkeiten. Doch bei der Rückkehr zu unseren Autos erlebten wir eine unangenehme Überraschung: Michaels Auto war aufgebrochen worden. Glücklicherweise wurden nur wenige Gegenstände gestohlen, doch der Schreck saß tief. Mein Auto war zu meiner Erleichterung unversehrt geblieben.

Um den Vorfall zu melden, gingen wir zur Polizei. Doch die Verständigung gestaltete sich schwierig, und die Beamten ließen sich Zeit. Zudem wurden unsere Pässe vorübergehend einbehalten, sodass wir nicht früher gehen konnten. Nach mehreren Stunden war die Angelegenheit endlich erledigt, und wir konnten unsere Reise fortsetzen.

Durch das Durmitor-Gebirge in Montenegro

Unsere Route führte uns weiter Richtung Tara-Schlucht in Montenegro. Zunächst durchquerten wir das atemberaubende Durmitor-Gebirge, das seit 1980 als UNESCO-Weltnaturerbe gilt. Die Straßen waren schlecht, oft nur Schotterpisten, doch die Schönheit der Landschaft entschädigte uns für die Strapazen.

In dieser abgelegenen Region lebten Menschen in einfachen, jurtenähnlichen Behausungen. Immer wieder begegneten wir frei lebenden Pferden, Schafen und Kühen. Es war einer der schönsten und freiheitsreichsten Momente meines Lebens - ein Hauch von Ursprünglichkeit und Unberührtheit, wie man sie selten erlebt.

Am Abend erreichten wir einen Pass nahe des Eingangs zur Tara-Schlucht. Abseits der Straße fanden wir einen geeigneten Platz zum Übernachten. Doch am frühen Morgen wurden wir abrupt aus dem Schlaf gerissen: Mehrere laute Kanonenschüsse hallten durch die Luft, gefolgt von vorbeifahrenden Panzern. Wir erschraken heftig. Erst jetzt wurde uns bewusst, dass das Schild, an dem wir tags zuvor vorbeigefahren waren, wahrscheinlich eine Militärzone markierte - vermutlich ein Übungsgelände.

Doch nach diesem turbulenten Start in den Tag blieb es ruhig, und wir genossen einen entspannten Nachmittag an unserem Lagerplatz. Erst gegen Abend machten wir uns auf den Weg zur Einstiegsstelle der Taraschlucht.

Durch das Durmitor-Gebirge in Montenegro

Unsere Paddelgruppe hatte geplant, die Befahrungsgebühr des Naturparks zu umgehen, indem wir erst nach Dienstschluss der Parkaufsicht starteten. Doch wir kamen zehn Minuten zu früh - gerade noch rechtzeitig, um vom Parkbeamten erwischt zu werden. Pech gehabt, wir mussten zahlen.

Ein Kajakkumpel wollte sich hingegen vor der Kontrolle verstecken und plante, rund einen Kilometer weiter unten am Fluss zu uns zu stoßen. Die Idee klappte, doch danach begann eine nervenaufreibende zweistündige Suchaktion. Erst in der Dämmerung fanden wir ihn wohlbehalten wieder.

Endlich starteten wir unsere Kanutour. Die fast unberührte Schlucht, weit entfernt von Straßen und Zivilisation, bot eine atemberaubende Kulisse. Drei Tage lang genossen wir die wilde Schönheit der Natur - kristallklares Wasser, ideale Wasserstände, traumhaftes Wetter und großartige Kameradschaft.

Eine albtraumhafte Reise zurück zu den Autos

Nach der Kanutour war geplant, dass ein Freund und ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu unseren Autos zurückfahren sollten, während der Rest der Gruppe weiter paddelte. Doch diese Aktion entwickelte sich zu einem wahren Albtraum.

In Foca stiegen wir aus und stellten fest, dass unser Bus erst spät abends fuhr. Wir vertrieben uns die Zeit und waren eine halbe Stunde vor der geplanten Abfahrt am Busbahnhof - nur um erschrocken festzustellen, dass der Bus bereits abgefahren war! Ein Taxi war nicht mehr aufzutreiben, denn einige andere Fahrgäste hatten denselben Situation gehabt und alle verfügbaren Taxen genommen. Der nächste Bus würde erst um vier Uhr morgens fahren.

Notgedrungen beschlossen wir, die Nacht im Freien zu verbringen. Wir suchten ein abgelegenes Plätzchen auf einem Feld hinter einem Gebüsch und richteten unsere Schlafsäcke her. Doch zur Sicherheit blieb einer von uns immer wach, da wir keinen Wecker hatten und den Bus nicht noch einmal verpassen wollten.

Die Nacht verlief nicht ganz ereignislos: Mitten in der Dunkelheit stolperte ein offensichtlich betrunkener Mann über die Wiese direkt auf unser Gebüsch zu. Plötzlich blieb er stehen - und pinkelte genau neben unser Lager. Erst als wir reagierten, erschrak er, entschuldigte sich und verschwand wieder.

Um 2:30 Uhr nachts machten wir uns erneut auf den Weg zum Busbahnhof. Gerade angekommen, sahen wir vor uns ein Fahrzeug davonfahren - und hofften inständig, dass es nicht unser Bus war. Doch leider war er es. Jetzt waren wir verzweifelt und wütend. Der nächste Bus würde erst mittags fahren, und wieder war kein Taxi aufzutreiben.

Ein Passant gab uns den Tipp, dass in einem etwa 20 Kilometer entfernten Ort um 5 Uhr früh ein weiterer Bus fahren würde. Unsere einzige Option war, dorthin zu trampen. Wir beschlossen, loszumarschieren - in völliger Dunkelheit, ohne Mondlicht.

Doch unsere Hoffnung auf eine Mitfahrgelegenheit schwand schnell: In der ersten Stunde fuhren nur zwei Autos vorbei, die beide nicht anhielten. Zu unserer Entsetzung stellten wir dann fest, dass die Straße nicht einfach dem Bachlauf folgte, sondern sich serpentinenförmig einen Berg hinaufzog. Die Karte hatte uns getäuscht - es würden nicht nur 20 Kilometer sein, sondern eher 25.

Nach endlos scheinenden Kilometern erreichten wir ein Ortsschild: Noch vier Kilometer bis zum Ziel - und nur eine knappe halbe Stunde bis zur Abfahrt des Busses. Michael nahm all seine Energie zusammen, warf mir seine Sachen zu und rannte los, während ich weiter versuchte, eine Mitfahrgelegenheit zu ergattern.

Nach 15 Minuten hatte ich endlich Glück und wurde mitgenommen. Punkt 5 Uhr erreichte ich den Bus - gerade noch rechtzeitig, um einzusteigen. Michael war erstaunt, mich zu sehen. Er selbst hatte ebenfalls erfolgreich getrampt - ein entgegenkommendes Auto hatte extra gewendet und ihn zum Bus gebracht, allerdings mit einer abenteuerlichen Fahrt voller quietschender Reifen.

Eine unheimliche Lkw-Fahrt

Die letzte Etappe unserer Rückreise war eine 40 Kilometer lange Busfahrt. Anfangs war der Bus fast leer, doch während der Fahrt stiegen immer mehr Fahrgäste zu - samt Ziegen und Federvieh. Die Strecke führte größtenteils über Schotterpisten, die schlimmer als ein gepflügter Acker waren. Dazu der Geruch und das laute Blöken der Tiere - eine echte Herausforderung.

Da die nächste Busverbindung erst am Abend fuhr, entschieden wir uns, per Anhalter weiterzufahren. Doch es dauerte Stunden, bis endlich ein Lkw anhielt.

Kaum waren wir eingestiegen, ist Michael plötzlich ungewöhnlich ruhig. Er deutete unauffällig auf die Ablage neben dem Fahrer - dort lag ein Bündel Geldscheine im Wert von mehreren Tausend Mark und eine revolverähnliche Pistole. Mir wurde schlagartig mulmig.

Dann der nächste Schock: Die Bremsen des Lkws funktionierten nur sporadisch. Der Fahrer musste das Bremspedal immer wieder pumpen, bis die Bremskraft einsetzte. Wir versuchten ihn zu überreden, uns aussteigen zu lassen, doch er lehnte ab. Die Fahrt wurde zur Tortur.

Endlich erreichten wir einen Pass, von dem aus wir ins Tal hinabfahren mussten. Als wir unten die Autos sahen, hielt der Fahrer unvermittelt an - um seinen beschädigten Lkw zu waschen! Eine Stunde mussten wir warten, bis er fertig war.

Als wir endlich bei unseren Autos ankamen, waren wir unendlich erleichtert.

Die Rückkehr zur vereinbarten Ausstiegstelle - ein Wettlauf gegen das Unwetter

Unsere Rückfahrt zur vereinbarten Ausstiegstelle verlief alles andere als reibungslos. Baustellen, unübersichtliche Straßenführungen und eine ungenaue Karte führten dazu, dass wir uns verirrten. Doch das war nicht unser einziges Problem - ein plötzlich aufziehendes Unwetter machte die Fahrt noch gefährlicher.

Der Regen war so stark, dass die Scheibenwischer kaum mithalten konnten. Die Sicht war miserabel, und die Straße führte direkt an einem steilen Berghang entlang. Während ich vorsichtig weiterfuhr, sah ich plötzlich, wie sich der Hang zu lösen begann. Ohne zu zögern, gab ich Gas und konnte gerade noch vorbeizischen. Im Rückspiegel sah ich, wie das Geröll fast die gesamte Straßenbreite verschüttete. Michael, der einige hundert Meter vor mir gefahren war, hatte von dem Erdrutsch nichts mitbekommen.

Wiedersehen mit Freunden - und neue Herausforderungen

Als wir endlich am Ziel ankamen, war die Freude riesig. Ich umarmte meine damalige Freundin lange - die Erleichterung, wieder zusammen zu sein, war unbeschreiblich. Doch auch sie und die anderen hatten während unserer Abwesenheit ihre eigenen Strapazen durchgemacht. Leider kann ich mich nicht mehr an alle Details erinnern, aber eines blieb mir im Gedächtnis: Während sie badete, hatten einige Jungs ihren Kanadier samt Gepäck umgeworfen und sie belästigt. Erst als unsere Paddlerfreunde zu Hilfe kamen, verschwanden die Störenfriede.

Nach all den Strapazen wollten meine Freundin und ich einfach nur nach Hause fahren, da sie dort noch etwas Dringendes zu erledigen hatte. Die anderen entschieden sich, ans Meer zu fahren, um sich von dem ganzen Stress zu erholen - und soweit ich mich erinnere, war es tatsächlich eine entspannte Zeit für sie.

Die Benzinknappheit in Jugoslawien - eine letzte Hürde

Auf unserer Heimreise stießen wir auf ein weiteres Hindernis: die Benzinknappheit in Jugoslawien. Die Benzinknappheit in Jugoslawien damals war tatsächlich ein großes Problem, da die wirtschaftliche Lage des Landes nach Titos Tod zunehmend instabil wurde. Viele Tankstellen waren entweder geschlossen oder hatten nur noch bestimmte Sorten Treibstoff. Wenn eine Tankstelle geöffnet war, bildeten sich davor kilometerlange Warteschlangen.

Ich musste unbedingt tanken, um die Grenze zu erreichen. Glücklicherweise fand ich eine Tankstelle mit einer vergleichsweise kurzen Warteschlange und konnte meinen Wagen gerade noch rechtzeitig auftanken.

Ein emotionaler Rückblick

Zuhause ließ ich die Erinnerungen noch einmal Revue passieren. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass dies kein gewöhnlicher Paddelurlaub gewesen war. Ich hatte einige der schönsten, romantischsten Momente meines Lebens erlebt - aber auch gefährliche, ja sogar lebensbedrohliche Situationen durchgestanden. Es war ein Urlaub voller Emotionen, der mich nachhaltig geprägt hat.

In den folgenden Jahren erlebte ich weitere abenteuerliche Reisen - von einem Überfall über eine unfreiwillige, gefährliche Autoverfolgungsfahrt (Flucht vor Banditen), ein unfreiwillige "Rallye-Rennen", einen Todesfall, Expedition-Kanufahrten, mehrere kräftezehrende Wildwasserkajakfahrten bis hin zu einer unfreiwilligen Heiratsvermittlung in der Türkei (aus der ich glücklicherweise rechtzeitig fliehen konnte). Doch trotz aller Herausforderungen kam ich immer gesund und wohlbehalten nach Hause.

So kompakt und intensiv wie im Sommer 1981 war es jedoch nie wieder.



Jugoslawien

Der Film ist grob zusammengeschnitten und in den ersten 4 Minuten mit Originalton.

Foto-Galerie

Text und Film von Bernd Müller ©www.be-mu.de
Fotos von Michael Porzelt, Schramberg-Sulgen